Frieling-Verlag Berlin

Bücher und Menschen

Aktuelles

Der Frieling-Verlag engagiert sich – wir helfen, Kindern zu helfen



Was gibt es Schöneres als strahlende Kinderaugen? Und was ist schöner als dazu beizutragen, dass diese Augen strahlen? 
Für viele Kinder ist es jedoch nicht leicht, ein unbekümmertes Lächeln aufzusetzen, besonders wenn sie in sozial benachteiligten Verhältnissen aufwachsen. Viele der Eltern würden sich gerne ein Bein ausreißen, um ihrem Kind eine Freude zu machen, es fehlt ihnen aber an den nötigen Mitteln. 
Diesen Familien zu helfen hat sich Child's Horizon e. V. seit 2004 zur Aufgabe gemacht. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Lese- und Bildungsförderung sowie der Versorgung mit warmen Mahlzeiten.
Bei Projekten wie dem Ideenwettbewerb "Misch dich ein", der mehrfach ausgezeichnet wurde, arbeitet der Verein mit verschiedenen Kindergärten, Schulen und Jugendeinrichtungen zusammen.

Auch zur nahenden Karnevals- und Osterzeit stehen wieder viele neue, schöne Projekte bereit, bei denen sich unser Verlag durch eine Buchspende für die Kinder beteiligt. Wir sind davon überzeugt, dass sich der Verein einer noblen Aufgabe angenommen hat. Deshalb hoffen wir mit diesem Artikel sowohl unsere Autoren als auch Interessierte zu erreichen, die sich womöglich ebenfalls für die Unterstützung der Projekte des Child’s Horizon e.V. engagieren möchten.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Homepage des Child's Horizon e. V.

Amazon-Bestseller


Franz-Josef Kröger

Schwer zu glauben!  

Gott, unser fiktives Leittier

Für Franz-Josef Kröger gibt es nur einen Gott: die Natur. Streng katholisch aufgewachsen, setzt er sich dennoch seit Jahrzehnten kritisch mit den Themen Glauben, Gott, Religion und Kirche auseinander. Er betrachtet Religion als eine Art Zivilisationskrankheit, die unsere Gesellschaft systematisch unterjocht ...


Weitere Informationen zum Buch und zum Autor finden Sie auf der Autorenseite, auf der  Amazon-Bestseller Liste und/oder

im neuen Radiospot, der vom 9.-21. Dezember deutschlandweit in 15 verschiedenen Radiosendern zu hören sein wird. 

Frankfurter Buchmesse 2016

(19. - 23. Oktober 2016)

Der Frieling-Verlag Berlin lädt ein.  Besuchen Sie uns in der Halle 4.1 am Stand D 98!

„Es ist aber Naturgesetz, dass das Herz nicht ruht, bis es ans Ziel seiner Wünsche gelangt ist“, sagte der toskanische Dichter Francesco Petrarca. Vom 19. bis 23. Oktober 2016 gewährt die weltgrößte Buchmesse in Frankfurt am Main wieder Einlass und bietet dem Publikum unendliche Möglichkeiten, an das Ziel Ihrer Buchwünsche zu kommen. Und natürlich werden auch die Bücher unserer Verlage inmitten dieser Vielfalt zu finden sein!

Wir laden Sie also heute herzlich ein, die Messehallen, den Frieling-Verlag Berlin, die Buchwerkstatt Berlin und die Edition AVRA am Stand D 98 in Halle  4.1 zu besuchen.

Der Verleger Dr. Huffmann, Frau Grgic vom Lektorat und Frau Haim von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind an allen Messetagen dabei und freuen sich auf gute Gespräche.

Weitere Informationen zum Programm der Buchmesse, zu Eintrittspreisen und Öffnungszeiten sowie den Hallenplan finden Sie unter www.buchmesse.de.

 

Die Gewinner des Literatur-Wettbewerbs 2016

... und dann traf ich die Liebe meines Lebens!

Wir gratulieren den Preisträgern:

  • Kerstin van Wyk
  • Jessica Huber
  • Lutz Fischer


Die Liebesgeschichten der ersten drei Gewinner werden in der Frieling-Anthologie "Damals war's" , Ausgabe 24 veröffentlicht. Ab Dezember 2016 ist der Titel im Handel erhältlich.

Engagement aus Liebe

Fritz Köhler war Autor aus Leidenschaft! Mit unvergleichlichem Engagement widmete er sich seinem Beruf als Leiter eines großen Postamtes, seine wahre Liebe aber galt der Poesie. Mit wachem Verstand und scharfer Zunge analysierte und kommentierte er in Versform die kleinen und großen Dinge des Lebens und porträtierte gleichwohl die Menschen mit all ihren Eigenarten. Vor drei Jahren nun starb Fritz Köhler und hinterließ bis dahin insgesamt 32 Bücher. Sein schriftstellerisches Erbe zu pflegen, ist für seine Witwe Hannelore Köhler-Annawald eine Herzensangelegenheit. Die zierliche, geistreiche und humorvolle Frau, zwar eingeschränkt in ihrer Sehfähigkeit und ihrer Mobilität, aber mit einem enormen Willen gesegnet, engagiert sich unermüdlich, um das literarische Andenken an ihren Mann zu erhalten. In diesem seinem Sinne werden die diplomatischen Kontakte nach Tschechien, dem Geburtsland des Dichters, gepflegt, seine bereits erschienenen Bücher in Anzeigen beworben und auf Buchmessen ausgestellt sowie einige seiner Werke in Form von E-Books ins digitale Zeitalter überführt.

Dem Frieling-Verlag hat Hannelore Köhler-Annawald zudem weitere sechs seiner Bücher posthum anvertraut, sodass nun stolze 38 Lyrikbände der Nachwelt zur Verfügung stehen. Sie träumt sogar davon, einen Fritz-Köhler-Preis für unbekannte Dichter zu stiften, damit – wenn sie schon nicht ihn selber auf die Erde zurückholen kann, – sein Name und sein Werk in der Welt bleiben und mit einem guten Zweck verbunden werden. Wir als Verlag sind uns unserer Verantwortung bewusst und freuen uns, bei der Erhaltung und Pflege dieses literarischen Werkes mithelfen zu dürfen.

Gewinner des Lyrik-Preises 2016

Die Juroren unseres diesjährigen Lyrik-Wettbewerbes unter dem Motto „Sieg der Hoffnung“ haben entschieden und aus den zahlreichen Einsendungen die fünf eindrucksvollsten Werke auserkoren. Wir freuen uns, Ihnen die fünf Preisträger in alphabetischer Reihenfolge vorzustellen:

Pascal Cziborra

Claudia Fliege

Adèle Lukácsi

Hans-Ulrich Schneider

Robin Uphoff

Die Gedichte der Preisträger erscheinen in der diesjährigen Anthologie „Welt der Poesie“ und sind pünktlich zur Frankfurter Buchmesse 2016 im Handel oder über den Verlag erhältlich.

Allen Autoren der 234 Beiträge möchten wir herzlich danken. Auch wenn es in der Natur der Sache liegt, dass es nicht alle Gedichte unter die vorderen Plätze schaffen können ­– die Vielfalt der Gedanken und die brillanten Sprachbilder sind uns und der Fach-Jury im Gedächtnis geblieben. Am Ende haben wir nur Gewinner – Menschen, die mit ihren Versen der Welt eine poetische Note geben.

Unglaubliche Geschichten aus der Welt der Literatur!

Die Entdeckung eines Künstlers, den es nie gab

Im Jahr 1960 erschien in Paris eine Künstlerbiografie, die wahrhaft Wellen schlug. Denn scheinbar war es eine große Entdeckung, die Max Aub dazu veranlasst hatte, dieses Buch zu schreiben. Der Autor schildert eine zufällige Begegnung in Mexiko, die ihn zu einer Spurensuche inspiriert haben soll. Zahlreiche Recherchen und Interviews später legt er ein umfassendes Werk zu einem der großen Avantgardisten des 20. Jahrhunderts vor: Jusep Torres Campalans, Maler, Mitbegründer des Kubismus und Weggefährte Picassos – verkannt und vergessen. Selbst einige Bilder des Künstlers kann Aub dem begeisterten Publikum präsentieren; es entstehen Ausstellungen in Mexiko-Stadt und New York. 
Doch nach und nach wird klar, dass besagter Campalans doch nicht der war, den Max Aub zu finden vorgab. Genauer gesagt: Es hat ihn nie gegeben. Das Buch ist eine clevere Verknüpfung von Geschichte und Fiktion; die Bilder stammen ebenso wie die ganze Geschichte aus der Feder von Max Aub. Dass der Streich gelungen ist, zeigen die Geschichten über Reaktionen vor der Aufdeckung der wahren Hintergründe des Buches. Denn angeblich konnten sich in der ersten Welle der Begeisterung plötzlich viele an den vergessenen Künstler erinnern...


Der verschmähte Nobelpreis 

1964 lehnte der Autor und Philosoph Jean-Paul Sartre den Nobelpreis für Literatur freiwillig ab. Boris Pasternak hatte die höchste literarische Auszeichnung auf Druck der sowjetischen Regierung abweisen müssen müssen; und George Bernard Shaw hatte als einziger sonst freiwillig auf  den Preis verzichtet. Shaw hatte allerdings das Preisgeld angenommen (und gespendet) – Sartre hingegen lehnt sämtliche Ehrungen ab. Er hatte sogar im Vorfeld von seiner Nominierung erfahren und dem Komitee einen Brief geschrieben, in dem er bat, ihm die Ehre nicht zuteil werden zu lassen. Da der Zuständige jedoch im Urlaub war, verlief auch diese Bemühung im Sand. In einer Stellungnahme bezeichnet er die Nobelpreis-Vergabe als Versuch der "Vereinnahmung": "Dass man fast alle, die gegen die herrschende Klasse – welcher Art auch immer – schreiben oder handeln, mit Ehrungen, Geld oder subtileren Dingen überhäuft, damit sie etwas nachlassen mit ihrem Druck." Außerdem wolle er weder im Osten noch im Westen institutionalisiert werden, „selbst wenn es – wie hier – unter den ehrenvollsten Bedingungen geschieht.“ Jahre später fragte er beim Nobelkomitee dann aber doch nach, ob man ihm nachträglich das Preisgeld überweisen könne. Der Wunsch wurde allerdings ausgeschlagen. 


Ist das Kunst oder kann das weg?


So manches großartige Werk ist im Laufe der Zeit von Verlagen verrissen und/oder abgelehnt worden. Gäbe es nicht die Möglichkeit, dass der Autor die Publikation selbst in die Hand nimmt, hätte die Welt einiges verpasst. So zum Beispiel eines der größten Meisterwerke der französischen Literatur: „Eine Liebe von Swann“ von Marcel Proust.
Der renommierte französische Verlag Gallimard lehnte das Werk als gekünstelt, verworren und „voller Herzoginnen“ ab. Enttäuscht, doch offenbar von sich und seinem Werk überzeugt, veröffentlichte Proust das Buch auf eigene Kosten beim Verlagshaus von Bernard Grasset. Und dann ließ der große Erfolg nicht lange auf sich warten; bald schon rissen sich die Verlage um das Privileg, die restlichen sechs Bände des Romanzyklus zu veröffentlichen. Bis heute genießt das Werk Weltruhm, vor allem für seinen revolutionären Stil.


Das Leben schreibt die besten Krimis

Manchmal ist das Leben fast genauso spannend wie ein guter Kriminalroman. Doch selten hat beides so nahe beieinander gelegen wie bei Agatha Christie. Die berühmte Krimiautorin machte im Dezember 1926 Schlagzeilen, weil sie spurlos verschwand. Elf Tage lang gab es keine Hinweise auf den Aufenthaltsort und das Befinden der Autorin. Ihr Wagen wurde in einem Straßengraben verlassen aufgefunden. Hunderte Polizisten und tausende freiwilliger Helfer waren auf der Suche in den Surrey Hills. Wilde Spekulationen wurden angestellt, sah doch alles nach einem dramatischen Kriminalfall oder einem gut inszenierten Reklametrick aus. Letztlich tauchte die Vermisste jedoch einfach in einem Hotel wieder auf. Dem dramatischen Ereignis war eine sehr schwierige Zeit für die Autorin vorausgegangen. Was genau passiert war und ob das Verschwinden geplant war, ist bis heute ein Geheimnis. Die Ärzte diagnostizierten einen vorübergehenden Gedächtnisschwund.


Um ein Haar wäre es am Porto gescheitert

Von wie wenig manchmal alles abhängt, verdeutlicht eine weitere Anekdote zu einem der größten Klassiker der Weltliteratur: Als Gabriel García Márquez das Manuskript seines großen Bestseller-Romans „Hundert Jahre Einsamkeit“ nach anderthalb Jahren Schreibarbeit fertig gestellt hatte, sah seine finanzielle Situation dramatisch aus. Sämtliche Rücklagen waren verbraucht und fast alles, was entbehrt werden konnte, war längst verkauft. Als er nun sein umfangreiches Manuskript von Mexiko-Stadt nach Buenos Aires zum Verlag Sudamericana schicken wollte, hatte er nicht mehr genug Geld, um die Paketgebühr zu bezahlen. Kurz entschlossen teilte der Autor das Manuskript, schickte die ersten zehn Kapitel ab, trug noch den Fön, den Mixer und einen kleinen Heizkörper ins Leihhaus und packte vom Erlös ein zweites Paket. Als er das Postamt verließ, soll seine Frau zu ihm gesagt haben: „Gabo, jetzt fehlt nur noch, dass der Roman schlecht ist.“

 

Arbeitsschritte auf dem Weg zur Publikation: Was gehört zu einer erfolgreichen Publikation?


Zwischen der Buchidee und dem fertigem Produkt im Regal liegt ein weiter Weg. Dass das Manuskript zuerst geschrieben werden muss (was schon zahlreiche Arbeitsschritte bedeutet), leuchtet ein. Doch auch dann muss noch viel passieren, bis der Leser das fertige Buch in den Händen hält. Diese Woche schildern wir Ihnen fünf wichtige Arbeitsschritte aus der Sicht des Frieling-Verlages. 

Schritt 1: Von der Manuskriptprüfung zum Angebot

Wer die Arbeit an seinem oder ihrem Manuskript abgeschlossen hat, träumt meist davon, dieses eines schönen Tages als vollendetes Buch in den Händen zu halten. Der erste Schritt, um das zu erreichen, ist die Einsendung des Manuskriptes an einen Verlag. Dabei gilt es schon einiges zu beachten, denn keine zwei Verlage sind gleich. Wählen Sie den passenden Verlag für Ihr Werk! So  gibt es im Privatverlag zum Beispiel traditionell mehr Offenheit gegenüber authentischen und „querköpfigen“ Manuskripten, denn hier stehen der Autor und sein Anliegen und weniger die inhaltliche Profilierung eines Verlagsprogramms im Mittelpunkt des Handelns. 
Wenn ein Manuskript uns erreicht, wird vom Lektorat zunächst ein Gutachten erstellt. In Abhängigkeit vom Genre des Manuskriptes werden sprachlicher Ausdruck, stilistische Form und die trotz aller Freiheit vorhandenen allgemein anerkannten Grenzen politischer, moralischer und ethischer Tendenzen geprüft. Auf dieser Grundlage wird eingeschätzt, ob der Verlag eine Veröffentlichung empfehlen kann oder nicht. Sollte diese Einschätzung positiv ausfallen, wird ein Publikationsangebot mit verschiedenen Abstufungen in den Serviceleistungen und der Gestaltung erstellt.


Schritt 2: Die sorgfältige Prüfung und das „sanfte Lektorat“

Die Mehrheit der Manuskripte hat trotz intensiver Arbeit im Schreibprozess nach der Fertigstellung noch nicht den Optimalzustand für eine Veröffentlichung erreicht. Dafür gibt es beim Frieling-Verlag das „sanfte Lektorat“. Es schließt ein Korrektorat mit ein und beschränkt sich darauf, klare Fehler und deutliche Unstimmigkeiten zu beseitigen. Es bedeutet keinen Eingriff in den persönlichen Stil des Autors. Der Text wird lediglich sorgfältig in Bezug auf Stimmigkeit, Orthografie und Grammatik geprüft. Auch Bildmaterial und der Titel werden unter die Lupe genommen. Hier steht das Lektorat dem Autor mit gutem Rat zur Seite, weist auf mögliche rechtliche Komplikationen hin und berät im Hinblick auf Vermarktungsmöglichkeiten. In diesem Stadium ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Autor oft unerlässlich, damit Missverständnissen vorgebeugt wird und am Ende alle Beteiligten mit dem Produkt zufrieden sind.
Zu diesem Zeitpunkt werden bereits erste Informationen an die Presseabteilung weitergegeben, damit die Erstellung eines Werbetextes und einer Kurzbiografie des Autors in Angriff genommen werden kann. Denn die Presseabteilung steht schon während der Herstellung in den Startlöchern!



Schritt 3: Stil- und Fachlektorat als Zusatzleistung

In einigen Fällen ist es ratsam, Zusatzleistungen in Anspruch zu nehmen. Wenn ein Manuskript beispielsweise nicht in der Muttersprache des Autors verfasst wird, kann eine umfassende Überarbeitung in Form eines Stillektorats sinnvoll sein, damit am Ende nicht nur ein korrekter, sondern auch ein flüssiger, gut leserlicher Text vorliegt. Darüber hinaus ist es bei jedem Buch wichtig, die Frage zu stellen, ob der Stil zum Inhalt und Genre des Werkes passt, ob er konsequent beibehalten wurde, interessant und unterhaltsam auf die eine oder andere Weise ist und ob auch nichts den Lesefluss stört. Dabei kann die Arbeit eines professionellen Lektors manchmal unerlässlich sein. 
Manchmal ist auch ein Fachlektorat ausschlaggebend, um einem Sachbuch die entscheidende Würze zu verleihen und somit letztendlich auch den potentiellen Käufer und Leser zu überzeugen. Um zu garantieren, dass Ihr Werk auf festen Säulen steht, nehmen unsere spezialisierten Fachlektoren eine gründliche Prüfung auf inhaltliche Richtigkeit vor: Fach- und Fremdwortprüfung, Prüfung der angemessenen Verwendung von Fachbegriffen, Fakten- und Datenprüfung, Prüfung von Zitaten und Quellenangaben etc.. So stellen Sie sicher, dass Ihr Buch Ihren Anforderungen gerecht wird und sich auf dem umkämpften Markt der Sachbücher inhaltlich behaupten kann.


Schritt 4: Covergestaltung – Die erste Entscheidung trifft das Auge


Professionell publizierte Bücher werden mit einem professionellen Layout-Programm von ausgebildeten und erfahrenen Setzern gestaltet. Dabei kommt es auf zwei wichtige Aspekte an: ansprechende Ästhetik und optimale Lesbarkeit. Faktoren wie Format, Schriftart, Positionierung der Texte, Bilder, Logos, Tabellen etc. müssen harmonieren und im fertigen Buchsatz eine Einheit bilden. Typografie ist Handwerk und Kunst in einem und bedarf fachlicher Kompetenz, die eine gut gemeinte Anleitung zum Do-it-yourself-Layout nicht ersetzen kann.
Die Auswahl an Büchern ist heute größer denn je. Umso wichtiger ist es für Autoren, mit einem einzigartigen, originellen, vielleicht auch mutigen Buchcover die Aufmerksamkeit der potenziellen Leser auf ihr Buch zu lenken. Der Buchumschlag ist neben dem Buchtitel der wichtigste Vermittler des Buchinhaltes und spielt eine große Rolle bei der Vermarktung des Buches. Vertrauen Sie den erfahrenen Grafikern unseres Hauses. Wir finden die richtige Lösung für Sie, um die Botschaft Ihres Buches grafisch zu erschließen und den Lesern den Zugang zu Ihrem Werk zu erleichtern.


Schritt 5: Die PR – Von der Kunst, Zielgruppen zu ermitteln und anzusprechen


Und dann ist er endlich da, der herbeigesehnte Moment, in dem Sie Ihr fertiges Buch in den Händen halten! Doch dann regt sich natürlich auch der Wunsch, mit dem Werk eine größere Leserschaft zu erreichen. Wenn Sie ein Pressepaket gebucht haben, ist unsere Presseabteilung längst aktiv geworden. Für jedes Buch erstellen wir eine individuelle und zielgerichtete PR-Arbeit (Public Relations), denn der Buchmarkt ist groß und schwierig zu bearbeiten. So gelingt es mit einer ausgefeilten Strategie, konzentriertem Kräfteeinsatz und viel Geduld für viele kleine Schritte immer wieder, erfolgreich zu sein und das Werk so im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt zu machen.
 
Jedes Buch spricht unterschiedliche Zielgruppen an, die es zu erreichen gilt; der Markt muss erschlossen werden. Hier gibt es viele verschiedene Wege: über Print- und Online-Medien, den stationären und den Internet-Buchhandel, den Zwischenbuchhandel (Barsortimente), Bibliotheken und über Multiplikatoren. Ein weiteres Steckenpferd unserer Pressearbeit sind Lesungen, Messen (in Frankfurt und Leipzig) und regionale Bücherschauen. Bei diesen Gelegenheiten treffen Autoren und ihre Werke auf interessierte Leser, fachkundige Händler und engagierte Journalisten. Oft findet ein Werk so den erwünschten Weg in die Regale und auf die Nachttische der Leser.

Sachbücher schreiben

Sachbücher schreiben ist eine Kunst für sich. Bücher, die die spannendsten Inhalte und bahnbrechenden Erkenntnisse enthalten, werden trotzdem nicht gelesen, wenn sie nicht gut geschrieben und strukturiert sind, neugierig machen und eine ansprechende Gestaltung vorweisen können. Wir geben Ihnen ein paar Tipps dazu, wie Sie ein gutes Sachbuch schreiben, mit dem Sie die Leser begeistern und überzeugen können.

Tipp 1: Thema festlegen – nicht zu groß, nicht zu klein

Wahrscheinlich haben Sie zu dem Thema, über das Sie schreiben möchten, schon eine Menge Vorwissen. Gerade deshalb ist es wichtig, das Thema einzugrenzen, damit der Leser den Überblick behalten kann. Jedoch sollte man sich auch nicht zu sehr auf eine sehr spezielle Thematik festlegen, um den Kreis der potentiellen Leser nicht zu sehr einzugrenzen. Ganze Bücher über Detailfragen sind in der Regel nur für wenige Leser spannend.

Manchmal hilft es, viel über das Schreibvorhaben zu sprechen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wo Ihre Ideen eventuell zu weit vom ursprünglichen Thema weg führen und wo Sie sich zu sehr in Einzelheiten verrennen.


Tipp 2: Der Aufbau – eine sinnvolle, übersichtliche  Struktur erarbeiten

Im Anschluss sollten Aufbau und Struktur des Werkes genau geplant werden. Was ist Ihr Ausgangspunkt? Gibt es eine zentrale Frage? Welche Verknüpfungen und Verzweigungen ergeben sich? Zu welchem Schlusspunkt oder Ergebnis möchten Sie kommen? Arbeiten Sie auf eine bestimmte Aussage oder einen Ratschlag hin? Dem Leser sollte schnell klar werden, was er von Ihrem Buch erwarten kann.

Wenn Sie sich den grundsätzlichen Aufbau überlegt haben, lohnt es zu prüfen, ob jedes Kapitel und jedes Unterthema, das Sie einarbeiten möchten, wirklich zu Ihrer Fragestellung gehört und zielführend für Ihr Schreibvorhaben ist. Besonders in einem Sachbuch irritiert alles Unrelevante und jedes Abschweifen den Leser enorm. Erläuternde, interessante Passagen und erklärende Beispiele, die in die Argumentation passen, lockern das Werk hingegen auf und steigern das Lesevergnügen.


Tipp 3: Zielgruppe bedenken – mit der passenden Sprache Leser erreichen

Eine gute Botschaft braucht die richtige Ausdrucksform, um gehört zu werden. Und die unterscheidet sich sehr, je nach Zielgruppe und Vorhaben. Wichtig ist, dass Themensetzung, Sprache und Gestaltung dasselbe ausdrücken. Für die Sprache bedeutet das, sich zu fragen: Welches Vorwissen haben meine Leser? Womit möchte ich sie ködern und wie halte ich das Interesse aufrecht? Habe ich einen Aufhänger und/oder einen roten Faden?

Wenn Sie eigentlich für Laien oder Anfänger auf einem bestimmten Gebiet schreiben, verschrecken Sie sie nicht mit einer Flut von Fachausdrücken. Genauso gilt es, umgangssprachliche und saloppe Ausdrücke oder vermeintlich banale Beispiele und Erklärungen zu vermeiden, sollte sich Ihr Text an ein wissenschaftliches Fachpublikum richten.


Tipp 4: Recherche und Quellen

Je nach Thema und Ansatz empfiehlt es sich, vor dem Schreiben die behandelte Problematik gründlich zu recherchieren. In einem Sachbuch erwartet der Leser, auf den neuesten Stand gebracht zu werden. Wenn es gesellschaftliche oder wissenschaftliche Debatten gibt, die mit dem Thema Ihres Buches in Verbindung stehen, sollten Sie darauf Bezug nehmen. Besonders überzeugend wirkt es immer, sich mit Ansichten oder Theorien auseinanderzusetzen, die den Ihren widersprechen und sie wenn möglich zu widerlegen. So nehmen Sie nicht nur potentiellen Kritikern den Wind aus den Segeln, sondern setzen Ihr Werk auch souverän in einen aktuellen Kontext. Genauso steht Ihr Werk auf einem festeren Fundament je mehr Sie auf die Arbeit und das Wissen anderer aufbauen und dies begründen, denn schließlich steht ein Sachbuch selten im luftleeren Raum, sondern knüpft in der Regel an andere Arbeiten an.

 

 

Was kann ein Autor tun, wenn sein Verleger Insolvenz anmeldet?

Es kommt dem schlimmsten anzunehmenden Unglück nahe. Ein Autor arbeitet monate-, ja vielleicht sogar jahrelang an einem Buchmanuskript und schafft nach den unzähligen Tassen Kaffee, den Schreibblockaden, den Finanzierungsproblemen und der Verlagssuche endlich das Kunststück sein wertvolles Opus veröffentlichen zu können – und dann geht plötzlich der Verlag pleite.


Zwei Optionen

Wie aus heiterem Himmel steht der Autor dann quasi „heimatlos“ wieder am Anfang. Was nutzt das beste Buch, die tollste Idee, wenn niemand sie liest? Soll die viele harte Arbeit, der gedankliche Schweiß und das imaginäre Blut des Autors umsonst geflossen sein? Sollen die Früchte der eigenen Arbeit also doch noch geerntet werden, bleiben Autoren im Wesentlichen nur zwei Optionen. Entweder muss ein neuer Verlag gefunden werden, der das Manuskript ohne astronomische Mehrkosten erneut begutachtet und veröffentlicht oder aber der Autor oder die Autorin geht das Wagnis einer Selbstpublikation ein.


Die zwei Optionen unter der Lupe

Letztere Option sollte erfahrungsgemäß nur von Menschen in Betracht gezogen werden, die über ein sehr großes soziales Netzwerk verfügen und so wenige Probleme damit haben, geeignete Multiplikatoren für das eigene Werk zu finden. Meist gilt dies jedoch nicht für Personen, die bereits vorher einen Verlag mit der durchaus delikaten Aufgabe des Buch-Marketings betraut haben.

Bleibt also nur das Finden eines neuen Verlages. Doch nicht jedes Manuskript ist ein potentieller Besteller, für den sich ein Publikumsverlag bereiterklärt, das volle unternehmerische Risiko zu tragen und es kostenfrei in sein Verlagsprogramm aufzunehmen. Die Alternative stellen hier private Selbstkostenverlage dar, bei denen sich der Autor selbst an den Produktions- und Vertriebskosten beteiligt. Egal ob das Networking im Verlagswesen, die Organisation von Buchlesungen oder die Präsentation auf Buchmessen: Die Kunst des Buchbewerbens ist eine so große, dass sie bei den Kostenvoranschlägen der meisten privaten Verlage den größten Anteil des Aufwands darstellt. Je nach Manuskript gibt es darum in diesem Punkt meist viel Verhandlungsspielraum.


Der Frieling-Verlag: Ein vertrauenswürdiger Partner

Verlage wie der Frieling-Verlag bieten solchen „heimatlosen“ Autoren gerne ein neues Zuhause. Mit unserer über 30-jährigen Erfahrung sind wir unseren Buchautoren seit jeher ein zuverlässiger Partner und begleiten sie erfolgreich durch alle Lebenslagen hindurch. Die Schriftsteller profitieren von unserer über die Jahrzehnte immer größer gewordenen Kompetenz und wirtschaftlichen Stabilität. Je nach dem gewünschten Grad des für das eigene Buch betriebenen Marketingaufwands bieten wir unterschiedliche Marken an, bei denen die gebotenen Leistungen und die damit verbundenen Kosten gestaffelt werden – so ist für jeden Geldbeutel etwas dabei und der Veröffentlichung auch eines nur für eine kleinere Zielgruppe gedachten Buches steht nichts mehr im Wege. 

 

 

 

 

 

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