Das Mietshaus des Schreckens
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Sind Vermieter wirklich stets Ausbeuter und Mieter deren Opfer, die nur beim Mieterschutzverein Hilfe finden? Kurt Reinhard erzählt, was in einem Mietshaus so alles passieren kann. Dabei wird deutlich, daß das Dasein eines Vermieters alles andere als ein Zuckerschlecken ist. Als der Autor und seine Frau in den 80er Jahren beschließen, ein Mietshaus in Berlin zu kaufen, hoffen sie, mit den Mieteinnahmen später die Rente aufbessern zu können, doch gleich in der ersten Geschichte geht es um einen schlitzohrigen Mieter, der sich monatelang um die Mietzahlung drückt und dann spurlos verschwindet. Zuweilen muß der Vermieter gar als Vermittler bei handgreiflichen Familienstreitigkeiten auftreten oder dem „horizontalen Gewerbe“ in seinem Haus ein Ende setzen. Dramatisch geht es zu, als ein gestohlener Gartenschlauch für einen Selbstmord herhalten muß oder wenn Berliner Behörden und Handwerker sich querstellen.
Kurt Reinhard:
Das Mietshaus des Schreckens
Wahre Geschichten aus Berlin
Reihe: Kurzgeschichten und Erzählungen
128 Seiten, Taschenbuch (Paperback)
EUR 7,90 · ISBN 978-3-8280-2580-6
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