Deutschland geht bald pleite
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Mit seiner politökonomischen Abhandlung verpaßt Günter H. Probst dem allgemeinen Optimismus deutscher Politiker hinsichtlich der Sanierungsfähigkeit Deutschlands einen deutlichen Dämpfer, indem er aus verschiedenen Perspektiven zeigt, warum die soziale Demokratie unweigerlich auf den Staatsbankrott zusteuere. Die griechische Staatsschuldenkrise sei nur Vorbote einer gesamteuropäischen Schuldenkrise, die nach den „Schweinestaaten“ (PIIGS) auch Deutschland erfassen werde. Die Gründe liegen nach Überzeugung des Autors nicht, wie von den Politikern vorgeschoben, in der Finanz- und Wirtschaftskrise. Ursache sei vielmehr die jahrzehntelang von der Politik betriebene Verschuldung der Staatshaushalte, da die hohen Steuern und Sozialabgaben seit langem nicht ausreichten, die sozialstaatlich vermittelten Wohltaten zu finanzieren. Die Wirtschaft in Europa stagniere, weil die produktivsten Kerne nach Asien verlagert würden, weil die Bevölkerung altere und schrumpfe und die Arbeitsmoral sinke. Durch die übermäßige Zunahme von Empfängern staatlicher Zuwendungen wirkten sich die demokratischen Wahlregeln verheerend auf die Staatshaushalte aus. Diejenigen (linken) Parteien würden die Politik bestimmen, die bei sinkenden Steuereinnahmen und steigenden Sozialausgaben mit dem Schlachtruf der „sozialen Gerechtigkeit“ erst eine Überschuldung verursachten und dann Deutschland in den Staatsbankrott führten.
Günter H. Probst:
Deutschland geht bald pleite
Der Weg der sozialen Demokratien in den Staatsbankrott
Reihe: Politik und Gesellschaft
304 Seiten, Taschenbuch (Paperback)
EUR 14,90 · ISBN 978-3-8280-3047-3
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