Lyrik

Tausend Augen wachen

Gedichte

In der Natur findet die Dichterin ihren Garten Eden. Vogelzwitschern, der Gesang der Schwäne in eisiger Kälte, goldgelbe Jasminsterne verzaubern im Winter oder sonnengeöffnete Knospenporen im Frühling, bevor die Quitten reifen und die Herbstsonne Wärme ins Gemüt schüttet. Hilde Mai lässt ihre Gedanken schweifen, blickt nach vorne und zurück. Sie erinnert sich, wie sie in der Jugend säckeweise Kaninchenfutter rupfte, um Mandolinespielen zu lernen. Später verschmolz sie gleichsam mit ihrem Cello, erweckte Bach zu neuem Leben und rührte Trauernde auf. In gereimten Gedichten erzählt sie vom Geheimnis des Lebens, von Wanderungen und Reisen, von Wintersonnenwende und Frühlingsvollmond. Den Menschen sieht sie als Geisel seiner selbst: „Obwohl er Flügel hat, erhebt er sich fast nie und flattert wie im Käfig, klein ist seine Welt.“ – Hilde Mai legt neue sensible Gedichte vor, die tief unter der menschlichen Oberfläche schürfen.



Hilde Mai:
Tausend Augen wachen
Gedichte
Reihe: Lyrik
152 Seiten, Taschenbuch (Paperback)
EUR 12,80 · ISBN 978-3-8280-2959-0




Publikationen von Hilde Mai:
Ich halt mir Sonnenstunden fest
Gedichte
Reihe: Lyrik
164 Seiten, Taschenbuch (Paperback)
EUR 16,90 · ISBN 978-3-8280-2995-8

Früher Winter
Lyrische Nachlese
Reihe: Lyrik
160 Seiten, Taschenbuch (Paperback)
EUR 16,90 · ISBN 978-3-8280-2994-1

Auslese
Gedichte
Reihe: Lyrik
144 Seiten, Taschenbuch (Paperback)
EUR 15,90 · ISBN 978-3-8280-2993-4