Und danach die Asche ins Meer
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Ein älterer Deutscher lebt in den Vereinigten Staaten. Eines Tages begegnet er Julia, einer jungen Amerikanerin, die eine Dissertation über das Identitätsbewusstsein der Deutschen vorbereitet. Für sie schreibt der Erzähler die Geschichte seines Freundes Axel nieder. – Dieser wuchs im nationalsozialistischen Deutschland auf, dessen verblendete Ideologie er verabscheute. Nach dem Krieg wurde Axel Textilkaufmann und Familienvater. Trotz aller Annehmlichkeiten gingen durch sein Leben Risse und Wunden, die aus seiner Kriegskindheit herrührten. Schließlich wanderte Axel in die USA aus und begann dort sein zweites Leben. – Julia erkennt schnell, dass der Schreiber ihr nicht von einem Freund, sondern seine eigene Geschichte erzählt. Nach und nach entsteht zwischen der hübschen Amerikanerin und dem erfahrenen Deutschen eine enge Vertrautheit. Johannes Girmes gelingt es, das Leben des Protagonisten mit den politischen Geschehnissen in Deutschland und in den USA zu verknüpfen. Der Roman nimmt eine außergewöhnliche Freundschaft in den Blick und weist über die reine Wiedergabe historischer Fakten und biografischer Erlebnisse weit hinaus.
Johannes Girmes:
Und danach die Asche ins Meer
Ein Roman
Reihe: Romane
224 Seiten, Taschenbuch (Paperback)
EUR 14,90 · ISBN 978-3-8280-2830-2
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