32. Berliner Christopher Street Day

17.06.2010

Alle Infos und Lesetipps zum Berliner CSD am 19. Juni 2010

Jedes Jahr aufs Neue leuchten die Straßen der Metropolen in schillernden Regenbogenfarben, um an den ersten, bekannt gewordenen Aufstand Homosexueller und anderer sexueller Minderheiten gegen die Willkür von Staat und Polizei zu erinnern.
Am 28. Juni 1969 führten die vorangegangenen zahlreichen, gewalttätigen Razzien der New Yorker Polizei in Kneipen mit homosexuellem Publikum zum sogenannten Stonewall-Aufstand in der Christopher Street. Die Folge waren tagelange Straßenschlachten zwischen homosexuellen Demonstranten und der New Yorker Polizei.
Damit dieser Tag nicht in Vergessenheit gerät, findet seitdem jedes Jahr am letzten Juni-Samstag in New York der Christopher Street Liberation Day (CSD) statt. Diese Tradition fand schnell weltweite Verbreitung und so demonstrieren seit jeher Homosexuelle für ihre Rechte und mehr Toleranz.

Die ersten deutschen CSD fanden 1979 in Bremen und Berlin statt. Mittlerweile gibt es in beinahe jeder größeren deutschen Stadt einen CSD. Diese finden traditionell an den Wochenenden von Juni bis August statt und werden oft von Straßenfesten und Kulturwochen begleitet.

 
Quelle: CSD Berlin 2007 - Partytruck 1

Zu den größten Veranstaltungen gehört neben dem CSD im „San Francisco Europas" (Köln) auch der Berliner Umzug. So gehen auch an diesem Samstag wieder tausende Berliner auf die Straßen, um für ihre Rechte zu demonstrieren und v. a. um das bunte Leben zu feiern.

Hier finden Sie alle Informationen zum 32. Berliner Christopher Street Day am 19. Juni 2010: www.csd-berlin.de
Alle Nicht-Berliner finden auf den gay-web-Seiten eine Übersicht aller CSD-Veranstaltungen.


Unsere Lesetipps zum 32. Berliner CSD

 

• Der passionierte Journalist und Que(e)rdenker Florian Fremdling blickt zurück auf die turbulenten Jahre bei der Zeitung und erzählt freimütig von privaten und beruflichen Entwicklungen, homoerotischen Partnerschaften und Affären.
Jürgen Friedenberg gelingt mit seinem Buch „Nach Redaktionsschluss“ ein wirkungsvoller Mix aus Dichtung und Wahrheit, der sowohl unterhaltend sein kann, aber auch nachdenklich stimmen darf.

Jürgen Friedenberg:
Nach Redaktionsschluss
Lebensreportagen des Journalisten Florian Fremdling. Fast ein Roman
Reihe: Romane
160 Seiten, Taschenbuch (Paperback)
EUR 8,90 · ISBN 978-3-8280-2376-5

 

• Neben seinem „Fast-Roman“ veröffentlichte Frieling-Autor Jürgen Friedenberg auch den Gedichtband ... mit frech-erotischen Versen, die Licht und Schatten der (schwulen) Liebe in lyrischer Form wiedergeben.

Jürgen Friedenberg:
Männerliebe pur
Erotische Gedichte
Reihe: Erotik
64 Seiten, Taschenbuch (Paperback)
EUR 6,00 · ISBN 978-3-8280-1692-7

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Reinhart Lüddecke geht in jungen Jahren ins Kloster, um ausschließlich Gott zu dienen. Aber immer wieder plagen ihn Zweifel, er liebt und hasst, neidet und wütet. Schließlich verlässt er das Kloster – inzwischen nervenkrank – um als Vorzeigekatholik bei seiner Mutter zu leben. Es dauert noch Jahre, bis Reinhart Lüddekke sich zu seiner Homosexualität bekennt, um endlich ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Reinhart Lüddecke:
Bekenntnisse eines Zweifelnden
Reihe: Erfahrungen
92 Seiten, Taschenbuch (Paperback)
EUR 8,50 · ISBN 978-3-8280-2744-2

 

• Welches dunkle Geheimnis lauert in der Vergangenheit von Elisabeth und Lotta?

Kriminalroman
Reihe: Kriminalliteratur
192 Seiten, Taschenbuch (Paperback)
EUR 11,90 · ISBN 978-3-8280-2675-9

 

• Halten Sie auch die Augen offen für die „Gaydichte“ von Jörg Reise, die im Spätsommer 2010 im Frieling-Verlag Berlin erscheinen.

Jörg Reise
Gaydichte
ISBN 978-3-8280-2841-8