Das „Ehrenamt“ begeistert beim Zeitzeugenpreis
Schreibwettbewerb in Berlin-Brandenburg mit großer Themenvielfalt
Das neue Thema beim Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg hat viele Autorinnen und Autoren motiviert, sich an dem Schreibwettbewerb zu beteiligen. Sie waren aufgerufen, über ihre persönlichen Erlebnisse zum Thema „ehrenamtliches Engagement“ zu berichten. Das Spektrum der einsandten Arbeiten reicht von der Mitarbeit in Bürgerinitiativen und anderen politischen Gruppierungen, über die Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Senioren, bis zur Hilfe für Aidskranke oder dem Einsatz bei gemeinnützigen Institutionen wie der Telefonseelsorge.
„Die Beiträge sind ein Spiegelbild des ehrenamtlichen Engagements in Berlin und Brandenburg“, freut sich Verleger Dr. Johann-Friedrich Huffmann, der Initiator des Zeitzeugenpreises, der bereits zum fünften Mal ausgeschrieben wurde. „Wir sind damit einen Schritt weiter, um zu dokumentieren, wie vielfältig sich die Menschen in unserer Gesellschaft für andere engagieren. Als nächstes wird eine Jury die Arbeiten auswerten und die besten Beiträge prämieren.“
Viele der Themen bieten Einblicke in Lebensbereiche, über die eher selten in der Öffentlichkeit zu lesen ist. Umso wichtiger ist deren schriftliche Dokumentation. Die facettenreichen Beiträge berichten über die Pflege eines behinderten Kindes, das Engagement für die Völkerverständigung, den Jugendsport oder den Klima- und Naturschutz, vom unermüdlichen Entfernen von Nazi-Symbolen im öffentlichen Raum, der ehrenamtlichen Arbeit mit einem Orchester oder über die freudebringenden Besuche im Seniorenheim.
Auch die unterschiedlichen Sichtweisen auf die ehrenamtlichen Tätigkeiten versprechen interessante Aspekte im Schreibwettbewerb. So gibt es Beiträge, für die z.B. die Arbeit eines ehrenamtlichen Helfers beobachtet wurde oder in denen die selbstkritische Auseinandersetzung mit der eigenen Einstellung zu einer ehrenamtlichen Tätigkeit behandelt wird. An der Vielschichtigkeit der biografischen Hintergründe der Teilnehmer zeigt sich, dass der Zeitzeugenpreis ein Schreibwettbewerb für viele Bevölkerungsschichten ist. Unter den Teilnehmern sind Wissenschaftler und Ingenieure, Mediziner und Kaufleute, Künstler und Journalisten, Hausfrauen und Sekretärinnen. Sie haben den Slogan des Wettbewerbs, „Zukunft braucht Wurzeln“, für sich und ihre Arbeit angenommen, indem sie über interessante Lebensabschnitte berichten und mit diesen Beiträgen ein Stück Gesellschaftsgeschichte bewahren.
„Wir schauen jetzt gespannt auf die Arbeit der Jury, die aus den eingereichten Beiträgen die interessantesten auswählen wird“, beschreibt Dr. Huffmann das weitere Procedere. Nach der Preisverleihung im Roten Rathaus Anfang April werden die Siegerbeiträge sowie weitere herausragende Arbeiten wieder in einer Anthologie veröffentlicht.
Weitere Informationen zum Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg gibt es im Internet unter www.zeitzeugenpreis.de.
