Das geheime Band von Musik und Literatur

14.12.2011

Dirigenten, Komponisten, Sänger, Musiker und Opernregisseure veröffentlichen im Frieling-Verlag Berlin

Wie seelenverwandt Musik und Literatur sind, spiegelt sich eindrücklich in der Sprache wider. Satzmelodie und Textrhythmus sind hier nur zwei Beispiele. Die „Neue Zürcher Zeitung“ schreibt sogar: „Wer in der Literatur zu einer eigenen Melodie gelangt, der hat es weit gebracht.“

Umso mehr freut es uns, Musiker, die auf den Bühnen dieser Welt ihr Publikum begeistern, zu unseren Autoren zählen zu dürfen. Sie zeigen mit ihren Veröffentlichungen im Frieling-Verlag, dass sie nicht nur musikalisch brillieren, sondern auch Meister des Wortes sind. Oft mit einer besonderen Sensibilität ausgestattet, verstehen sie es nicht nur, mit Noten und Instrumenten umzugehen, sondern auch, die Sprache so virtuos einzusetzen, dass sie viele Leser und Zuhörer beglücken.

Dirigenten und Komponisten

C. A. Bünte, Celibidache-Schüler und Chefdirigent des Berliner Symphonischen Orchesters und des Symphonischen Orchesters Berlin, gab seiner Autobiografie den bezeichnenden Titel „Neigt zu selbständigen Entschlüssen … Ein Dirigentenleben“. Mit ihr hat er ein echtes Zeitzeugnis geschaffen, das spannende Einblicke in die Berliner Musikszene gewährt.

Campbell kleinDer in Berlin lebende amerikanische Komponist und Musikpädagoge John Allison Campbell präsentiert in seinem Buch „Wellenlängen“ Essays über zeitgenössische Musik, die sich in einer zunehmend von Entertainment, Popmusik und allenfalls klassischer Musik der Vergangenheit geprägten Kulturlandschaft zu behaupten hat. Sein Ziel ist es, Verständnis und Neugier für zeitgenössische Musik zu wecken.

Instrumentalisten

Die Cellistin und Lyrikerin Hilde Mai kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Musikalisch engagierte sie sich als Cellistin in Meißen und als Solocellistin in Berlin. Mit ihrem Lyrikband „Tausend Augen wachen“ bringt sie dem Leser die Schönheit der Natur nahe.

„Dirigierdschungel. Betrachtungen eines orchesterversehrten Musikanten“, so lautet der vielsagende Buchtitel des Geigers und Bratschisten Nicolai Biro-Hubert. Freimütig und unterhaltsam plaudert er über sein langjähriges Wirken als Orchestermusiker. Mit viel Sinn für psychologische Feinheiten gewährt er Einblick in den arbeitsreichen Alltag hinter den Kulissen der Konzerthäuser in Budapest, Zürich, Genf und New York.

Kenntnisreich hat Ulrich Bracher die Biografie des italienischen Cellisten, Dirigenten und Hochschullehrers Antonio Janigro (1918–1989) verfasst. Seine Hommage verbindet die wahrheitsbewusste Erforschung des Lebens dieses großen Musikers mit einer einfühlsamen Würdigung seines fortwirkenden künstlerischen Schaffens. Konsequent setzt der musikinteressierte und dem Maestro persönlich verbundene Autor die verschiedenen Stationen im privaten wie beruflichen Werdegang des Meisterdirigenten und Cellisten in Bezug zu den zeitgeschichtlichen Ereignissen.

Sänger

Petra John (kleines Porträt)Petra John erhielt an der Berliner Hochschule für Musik eine Ausbildung zur Sängerin. Ihre Konzerte in Berlin, Süddeutschland und im österreichischen Land Salzburg fanden großen Anklang. Heute gibt sie ihre Gesangskunst an ihrer Musikschule in Ulm weiter. Sie unterrichtet dort junge Talente bis zur Bühnenreife. Als Autorin trat sie mit ihrem Erzählungsband „Samariterstrauß und Samtpfötchen“ an die Öffentlichkeit.

Roman König kleinFür sein Debüt als Autor hat der Gitarrist und Sänger Roman König wahrlich einiges an Erlebnissen angesammelt – und wären es nicht wahre Begebenheiten, so müssten sie erfunden werden. Getreu dem Motto, dass das Leben immer noch die besten Geschichten schreibt, teilt König seine Erfahrungen mit dem Leser. Entstanden sind schockierende, mitreißende, humorvolle und auch erotische Texte, die in dem Erzählungsband „Im Paradies verlaufen. Geschichten aus dem All … Tag“ versammelt sind.

Adele Lukacsi (kleines Porträt)„Sie vermag in ihren Erzählungen und Gedichten, Geschichten und Gedanken, Sinneseindrücke und Empfindungen zu berührenden Begegnungen zu formen.“ Lobende Worte, die die „Schaffhauser Nachrichten“ zum schriftstellerischen Werk der Sopranistin Adèle Lukàcsi finden. Lukàcsi veröffentlichte im Frieling-Verlag bereits mehrere Bücher, so zum Beispiel den Lyrikband „Auf Lyras Flügeln“ oder „Glut der Unruh“, eine Sammlung von Erzählungen und Gedichten.