Das geheime Band von Musik und Literatur
Dirigenten, Komponisten, Sänger, Musiker und Opernregisseure veröffentlichen im Frieling-Verlag Berlin
Wie seelenverwandt Musik und Literatur sind, spiegelt sich eindrücklich in der Sprache wider. Satzmelodie und Textrhythmus sind hier nur zwei Beispiele. Die „Neue Zürcher Zeitung“ schreibt sogar: „Wer in der Literatur zu einer eigenen Melodie gelangt, der hat es weit gebracht.“
Umso mehr freut es uns, Musiker, die auf den Bühnen dieser Welt ihr Publikum begeistern, zu unseren Autoren zählen zu dürfen. Sie zeigen mit ihren Veröffentlichungen im Frieling-Verlag, dass sie nicht nur musikalisch brillieren, sondern auch Meister des Wortes sind. Oft mit einer besonderen Sensibilität ausgestattet, verstehen sie es nicht nur, mit Noten und Instrumenten umzugehen, sondern auch, die Sprache so virtuos einzusetzen, dass sie viele Leser und Zuhörer beglücken.
Dirigenten und Komponisten
C. A. Bünte, Celibidache-Schüler und Chefdirigent des Berliner Symphonischen Orchesters und des Symphonischen Orchesters Berlin, gab seiner Autobiografie den bezeichnenden Titel „Neigt zu selbständigen Entschlüssen … Ein Dirigentenleben“. Mit ihr hat er ein echtes Zeitzeugnis geschaffen, das spannende Einblicke in die Berliner Musikszene gewährt.
Der in Berlin
lebende amerikanische Komponist und Musikpädagoge John
Allison Campbell präsentiert in seinem Buch „Wellenlängen“
Essays über zeitgenössische Musik, die sich in einer zunehmend von
Entertainment, Popmusik und allenfalls klassischer Musik der Vergangenheit
geprägten Kulturlandschaft zu behaupten hat. Sein Ziel ist es, Verständnis und
Neugier für zeitgenössische Musik zu wecken.
Instrumentalisten
Die Cellistin und Lyrikerin Hilde Mai kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Musikalisch engagierte sie sich als Cellistin in Meißen und als Solocellistin in Berlin. Mit ihrem Lyrikband „Tausend Augen wachen“ bringt sie dem Leser die Schönheit der Natur nahe.
„Dirigierdschungel. Betrachtungen eines orchesterversehrten Musikanten“, so lautet der vielsagende Buchtitel des Geigers und Bratschisten Nicolai Biro-Hubert. Freimütig und unterhaltsam plaudert er über sein langjähriges Wirken als Orchestermusiker. Mit viel Sinn für psychologische Feinheiten gewährt er Einblick in den arbeitsreichen Alltag hinter den Kulissen der Konzerthäuser in Budapest, Zürich, Genf und New York.
Kenntnisreich hat Ulrich Bracher die Biografie des italienischen Cellisten, Dirigenten und Hochschullehrers Antonio Janigro (1918–1989) verfasst. Seine Hommage verbindet die wahrheitsbewusste Erforschung des Lebens dieses großen Musikers mit einer einfühlsamen Würdigung seines fortwirkenden künstlerischen Schaffens. Konsequent setzt der musikinteressierte und dem Maestro persönlich verbundene Autor die verschiedenen Stationen im privaten wie beruflichen Werdegang des Meisterdirigenten und Cellisten in Bezug zu den zeitgeschichtlichen Ereignissen.
Sänger
Petra John erhielt an der
Berliner Hochschule für Musik eine Ausbildung zur Sängerin. Ihre Konzerte in
Berlin, Süddeutschland und im österreichischen Land Salzburg fanden großen
Anklang. Heute gibt sie ihre Gesangskunst an ihrer Musikschule in Ulm weiter.
Sie unterrichtet dort junge Talente bis zur Bühnenreife. Als Autorin trat sie
mit ihrem Erzählungsband „Samariterstrauß und
Samtpfötchen“ an die Öffentlichkeit.
Für sein Debüt als Autor hat der Gitarrist und Sänger Roman König wahrlich einiges an Erlebnissen angesammelt
– und wären es nicht wahre Begebenheiten, so müssten sie erfunden werden. Getreu
dem Motto, dass das Leben immer noch die besten Geschichten schreibt, teilt
König seine Erfahrungen mit dem Leser. Entstanden sind schockierende,
mitreißende, humorvolle und auch erotische Texte, die in dem Erzählungsband „Im Paradies verlaufen. Geschichten aus dem All … Tag“
versammelt sind.
„Sie vermag in
ihren Erzählungen und Gedichten, Geschichten und Gedanken, Sinneseindrücke und
Empfindungen zu berührenden Begegnungen zu formen.“ Lobende Worte, die die „Schaffhauser
Nachrichten“ zum schriftstellerischen Werk der Sopranistin Adèle Lukàcsi finden. Lukàcsi veröffentlichte im
Frieling-Verlag bereits mehrere Bücher, so zum Beispiel den Lyrikband „Auf Lyras Flügeln“ oder „Glut
der Unruh“, eine Sammlung von Erzählungen und Gedichten.
