Lebendige Berliner Kulturgeschichte…
Frieling-Autorin Ilse Weimann übergibt Dr. Gundula Bavendamm, der Leiterin des Berliner AlliiertenMuseums bedeutende Zeitdokumente
In den Nachkriegsjahren hat Ilse Weimann mit ihrer Neuköllner Musikbar „Atelier 13“ ein echtes Kultlokal geführt, das zahlreiche Künstler anzog. Drafi Deutscher, Michael Holm oder Frank Duval gaben sich die Klinke in die Hand. Inspiration und Anregung fanden dort auch Literaten wie Erich Kästner.
Gestartet hat Weimann ihre gastronomische Karriere 1945 im internationalen Offiziersclub "Lightning Lounge", der von den Amerikanern eingerichtet wurde. Die Sammlung des AlliiertenMuseums erfährt nun durch ein Album mit einmaligen Originalfotos, dem Tagebuch Weimanns und ihrem Arbeitsausweis mit NS- und US-Stempeln aus dieser Zeit eine echte Bereicherung.
Der Frieling-Verlag Berlin fühlt sich geehrt, mit Ilse Weimann eine engagierte Zeitzeugin zu seinen Autoren zählen zu dürfen. In ihren Erinnerungen „Die Frau hinter der Theke“ lässt sie die besondere Atmosphäre des Nachkriegs-Berlin wieder lebendig werden. Zahlreiche Fotos, die sich im Original nun auch in der Schenkung für das AlliertenMuseum befinden, illustrieren das Werk.

Einmalige Dokumente aus dem Privatarchiv von Ilse Weimann gehen in den Besitz des AlliertenMuseums über.

Dr. Gundula Bavenamm mit Zeitzeugin Ilse Weimann beim Unterzeichnen der Schenkungsurkunde.
Ilse Schier-Weimann:
Die Frau hinter der Theke
Lebensgeschichte
einer Berlinerin
Reihe: Erinnerungen
180 Seiten, Taschenbuch
(Paperback)
EUR 12,90 · ISBN 978-3-8280-2647-6
