Welttag des Buches 2010

20.04.2010

Unsere Leseempfehlungen zum weltweiten Feiertag

Inspiriert von dem katalanischen Brauch, am Tag des heiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken, initiierte die UNESCO am 23. April 1995 den „Welttag des Buches“. Dieser Tag ist dem Lesen, den Rechten der Autoren und natürlich den Büchern gewidmet und wird seit 1996 auch in Deutschland gefeiert. Buchhandlungen, Bibliotheken, Verlage und Schulen organisieren jedes Jahr Veranstaltungen und Aktionen um die Kultur des geschriebenen Wortes gebührend zu feiern.

Auch in diesem Jahr organisiert der „Börsenverein des Deutschen Buchhandels“ gemeinsam mit der „Stiftung Lesen“ wieder seine beliebte Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“, die in diesem Jahr „Freundschaftsgeschichten“ an die jungen Leser verteilt.

Alle Aktionen, Veranstaltungen und Termine finden Sie auf der Homepage zum Welttag des Buches.

 

Unsere Empfehlungen

 

An das wohl bekannteste und beliebteste Buch der Welt wagte sich der Schweizer Philosoph und Theologe Sarto M. Weber. Die Genesis, das erste Buch der Bibel, wurde mit äußerster sprachlicher Sorgfalt verfasst und in hunderte Sprachen überliefert. Die zahlreichen Übersetzungen der hebräischen Vorlage brachten aber auch oft folgenreiche Missverständnisse und Fehlübersetzungen mit sich. Die vorliegende Übertragung von Sarto M. Weber – „Gesegnet seist du und ein Segen“ –  zeigt, dass es möglich ist, die literarische Qualität der hebräischen Vorlage zu wahren, ohne auch nur „ein Jota“ daran zu ändern.


Mit dem Buch verbinden viele auch besonders die eigene Schulzeit und das Lernen. Nicht jeder aber findet die herkömmlichen Englisch-Lehrbücher verständlich und erinnert sich mit Graus an die müßigen Schulstunden. Dass Englisch lernen auch einfach sein kann, beweist Frieling-Autor Edmund Donovan mit seinem Lehrbuch „Englisch – doch, das kannst du!“, in dem er seine Erfahrungen als Englischcoach leicht verständlich weiter gibt.


Der 23. April ist außerdem auch der (vermutete) Geburts- und Todestag des wohl wichtigsten englischsprachigen Schriftstellers William Shakespeare. Bekannt und bewundert für seine zeitlosen Dramen, schrieb der Dichter aus Stratford-upon-Avon auch zahlreiche Sonette.
Ein Mann der Bühne, Martin Flörchinger, hat die 154 Sonette neu übertragen und eine verständliche, bodenständige, kraftvolle Dichtung geschaffen. Sämtliche ins Deutsche übertragenen Sonette veröffentlichte der Schauspieler im Frieling-Verlag unter dem Titel „Und Narren urteiln über echtes Können“.
Diese Sammlung diente dem kürzlich im Buchfunk Hörbuchverlag veröffentlichten Hörbuch „Solange Menschen atmen, Augen seh’n“ als Grundlage und werden hier von Flörchingers Enkel Thomas Dehler vorgetragen, der sich ebenfalls als Schauspieler an verschiedenen Bühnen und bei zahlreichen Filmproduktionen einen Namen gemacht hat.

 

Falls für Sie in unseren Empfehlungen zum Welttag des Buches nichts dabei war, lassen Sie sich einfach von unserem abwechslungsreichen und vielfältigen Verlagsprogramm inspirieren.

Wir wünschen allen Lesern und Autoren einen fantastischen Buchtag!

 

„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.“
(Heinrich Heine)