Unser Verlagsprinzip
Was ist ein Privatverlag? Wo sind Schnittstellen und wo Unterschiede im Vergleich zu Programmverlagen? Was unterscheidet den Frieling-Verlag von anderen Anbietern?
Der Frieling-Verlag ist als Privatverlag ein anerkanntes, leistungsfähiges Unternehmen der Verlagsbranche, das methodisch im Wesentlichen genauso arbeitet wie jeder andere Publikums- oder Spezialverlag. Der spürbare Unterschied zu einem Programmverlag besteht im ungeteilten Engagement für den Autor und dessen Profil, unabhängig von wechselhaften modischen Strömungen und Programmvorgaben.
Es gibt im Privatverlag traditionell mehr Offenheit für authentische und „querköpfige“ Manuskripte, denn der Autor und sein Anliegen und weniger die inhaltliche Profilierung eines Verlagsprogramms stehen im Mittelpunkt des Handelns.
Der Frieling-Verlag unterscheidet sich durch sein umfassendes Leistungsspektrum grundlegend von Druckereien, Printing-on-Demand-Anbietern und „Do-it-yourself-Verlagen“.
Stellungnahme des Börsenvereins zum Thema Risikobeteiligung
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt am Main bezog zum Thema „Risikobeteiligung“ auf Anfrage des langjährigen Börsenvereinsmitglieds und Verlegers Wilhelm Ruprecht Frieling grundsätzlich Stellung:
„Es kann durchaus Sinn machen, wenn ein Autor, der ansonsten keine Chancen für die Veröffentlichung seines Manuskriptes sieht, einen Druckkostenbeitrag an den Verlag zahlt. Wenn der Verfasser eines Manuskriptes in Kenntnis aller Umstände sich für die Zahlung eines Beitrages zur Veröffentlichung entscheidet, dann ist dies sein freier Wille, und wenn er einen seriösen Partner gefunden hat, ist an diesem Vertrag nichts auszusetzen. Im Gegenteil: Manche wichtigen literarischen Werke wären nie erschienen, gäbe es diese Ausnahme von der Regel nicht. […] Wir werden auch in Zukunft deutlich machen, dass unter bestimmten Umständen ein Druckkostenzuschuss durch den Autor nicht nur nicht zu kritisieren, sondern durchaus auch positiv zu beurteilen sein kann. Dies erfordert jedoch immer Kenntnis der Einzelumstände und deshalb auch den Appell an Autoren, vor dem Eingehen solcher Verträge diese sehr genau zu prüfen.“
So weit die Standesorganisation der deutschen Buchhändler und Verleger.
