Frieling-Verlag Berlin

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Waldkirch, Julius

Der Autor Dr. Dr. h.c. Julius Waldkirch wurde 1927 in Ludwigshafen in eine traditionsreiche Schweizer Drucker- und Verlegerfamilie hineingeboren. Er absolvierte nach einer kurzen Kriegsgefangenschaft eine Ausbildung zm Buchdrucker und gründete 1951 in Mannheim seine eigene Druckerei mit Agentur und Verlag. Zusammen mit seiner Frau baute er diesen Betrieb zu einem anerkannten Qualitäts- und Ausbildungsunternehmen aus. Im Zuge dessen wurde Julius Waldkirch zum Verbandsvorsitzenden der Nordbadischen Druckindustrie gewählt und war zudem Vorstandsmitglied im Verband der Druckindustrie für Baden-Württemberg. Später übernahm der Sohn die Druckagentur und den Verlag, nicht aber die Druckerei selbst, die einem fähigen Kollegen übergeben wurde. Julius Waldkirch verlegte noch bis zu seinem 70. Lebensjahr Stadtpläne, ehe er seine unternehmerische Tätigkeit endgültig beendete und sich voll und ganz seinen Ehrenämtern und seinem Hobby – dem Schreiben – widmete. So war er unter anderem Ältester, Synodale und Bezirkskirchenrat in seiner evangelischen Gemeinde, Vorsitzender mehrerer Vereine und Betreuer zweier Kinder- und Jugendheime in Ludwigshafen und Mannheim. Heute ist der Autor Mitglied in verschiedenen Ehrenräten. Das Ehepaar Waldkirch hat einen Sohn und eine Tochter sowie drei Enkel, von denen zwei im grafischen Gewerbe tätig sind und so die Familientradition fortführen. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Julius Waldkirch noch einmal und lebt heute mit seiner zweiten Frau in seiner Geburtsstadt Ludwigshafen.

Die Meinungsmacher

Die Geschichte eines renommierten Pfälzer Presse-Verlags und der Zeitgeist des 19. und 20. Jahrhunderts. Ein Kampf für Pressefreiheit und Wahrhaftigkeit

Seit 1870 sind die Waldkirchs in Ludwigshafen als Unternehmer tätig. Mit der Herausgabe seiner ersten Zeitung im gleichen Jahr gab der Urgroßvater Julius Waldkirch das Versprechen ab, „der Wahrheit die Ehre zu geben“. 

Der Urenkel Julius Waldkirch legt mit diesem Buch nun eine umfangreiche Chronik des Waldkirch-Presse-Imperiums vor. Unterteilt in sieben Epochen schildert er – veranschaulicht durch zahlreiche Bilder und Berichte – die bewegte Geschichte des Verlages seiner Vorfahren, die gleichzeitig auch eine Geschichte der Pfalz ist: von der Gründung des Verlages, über den Ersten Weltkrieg und die Besetzung der Pfalz durch französische Separatisten, bis hin zu den Veränderungen der Pressearbeit unter dem NS-Regime – von Hitler wurde Waldkirch enteignet und der gesamten Familie ein Berufsverbot auferlegt – sowie dem Zweiten Weltkrieg und dessen Folgen.

Beispielhaft zeichnet der Autor gleichzeitg die Entwicklung einer ganzen Branche nach. Eindringlich warnt er vor den Gefahren der Meinungsmache, die jeden Menschen, möge er noch so klug sein, beeinflussbar macht. Der Zeitgeist sollte immer kritisch hinterfragt werden und nichts, was in der Zeitung steht, sollte einfach so hingenommen werden. Denn damals wie heute werden Presseerzeugnisse als Machtinstrumente genutzt, die Meinungen in eine bestimmte Richtung lenken können. Waldkirch trat als Verleger stets für die Bewahrung der Ethik ein – die Presse sollte frei bleiben und ehrlich und objektiv berichten.

396 Seiten • Taschenbuch (Paperback) • EUR 21,90

ISBN 978-3-8280-3405-1 

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