Frieling-Verlag Berlin

Verlag sucht Autoren

Die großen Themen unserer Zeit

Autoren im Dialog

Eine lebendige Demokratie braucht aktive Bürger! Freie Meinungsäußerung, engagierte Stellungnahme zu den drängenden Themen unserer Zeit, die Bestimmung des eigenen Standpunktes und ein fruchtbarer Dialog sind unverzichtbare Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Wir alle sind dazu angehalten, in der Diskussion aktiv zu werden und an der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft mitzuwirken.

Aus diesem Grund gibt der Frieling-Verlag Berlin die  Anthologie „Die großen Themen unserer Zeit • Autoren im Dialog“ heraus, die Autorinnen und Autoren ein Forum bietet, ihren ureigenen Standpunkt und ihre individuellen Erfahrungen einzubringen, wobei auch unkonventionelle und kontroverse Sichtweisen zu Wort kommen.

Der in bester angelsächsischer Tradition stehende Sammelband ist ein Podium für alle, die etwas zu sagen haben und durch persönliche Stellungnahme und Engagement Entwicklungen mitgestalten wollen. Ausgehend von einem humanistischen und demokratischen Grundkonsens sind der Meinungsvielfalt dabei keinerlei thematische oder formale Grenzen gesetzt: Eine Zensur findet ausdrücklich nicht statt.

Dabei ist es dem Frieling-Verlag Berlin ein dringendes Anliegen, den aktuellen öffentlichen Diskurs anzuregen und aktiv zu unterstützen. Aus diesem Grund integriert der Verlag jährlich gesondert ausgeschriebene Schwerpunktthemen zu besonders brisanten Fragestellungen unserer Zeit.

 

Einsendeschluss: 1. April

Erscheinungstermin: August



Diese Anthologie erscheint auch als E-Book.

 

 Einladung

 zur Teilnahme an der Anthologie

„Die großen Themen unserer Zeit • Autoren im Dialog“

mit dem Schwerpunktthema

 Frauen und Männer: 

Gleiche Rechte, gleiche Chancen? 

Verehrte Autorin, verehrter Autor,

sind Männer und Frauen heute tatsächlich gleichberechtigt? Haben sie die gleichen oder zumindest gleichwertige Bedingungen und Chancen im Leben?

Vor knapp zwei Monaten haben wir 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland gefeiert. Und wenig später wurde Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen Vorsitzenden der CDU gewählt, was deutlich macht, dass Angela Merkel als Frau an der Spitze dieser Partei nicht nur eine Ausnahme oder ein Sonderfall war. In den USA hingegen scheiterte Hillary Clinton – für viele überraschend – vor zwei Jahren mit dem Versuch, die erste Präsidentin ihres Landes zu werden. Doch bei den Zwischenwahlen im November wurden mehr Frauen als jemals zuvor in den US-Kongress gewählt, durchaus auch als Reaktion auf das Auftreten und Verhalten des Präsidenten Donald Trump.

In der Politik scheinen die Frauen also auf dem Vormarsch zu sein – auch wenn hin und wieder behauptet wird, die Chance, Verantwortung zu übernehmen, erhielten Frauen nur in Übergangs- und Krisenzeiten. Das sei bei Angela Merkel selbst so gewesen, bei Andrea Nahles als der ersten SPD-Vorsitzenden, bei der britischen Premierministerin Theresa May – und letztlich auch bei Kramp-Karrenbauer. In jedem Fall wird die Frage der Gleichberechtigung und ihrer praktischen Durchsetzung in den letzten Jahren politisch wieder breit diskutiert, nicht zuletzt wegen des Bekanntwerdens der sexuellen Übergriffe des Filmproduzenten Harvey Weinstein und der darauf folgenden MeToo-Bewegung.

Wie sieht es im Alltag aus? Wo sind Frauen und Männer heute gleichgestellt? Wo gibt es noch Unterschiede? Und sind diese selbst gewählt oder durch ungerechte Strukturen vorgegeben? Was soll sich noch ändern? Was wird sich niemals ändern lassen?

Wir blicken heute auf beträchtliche Fortschritte zurück. Bis vor wenigen Jahrzehnten brauchten verheiratete Frauen noch die Zustimmung ihres Ehemannes, um ein eigenes Konto zu unterhalten oder einer Arbeit nachzugehen. Heute ist eine eigene Karriere für viele Frauen Normalität. Andererseits verdienen auch heute die Frauen im Durchschnitt noch deutlich weniger als die Männer. Woran das liegt, ist umstritten. Immer noch stecken eher die Frauen im Beruf zurück, um sich um die Kinder zu kümmern. Sie arbeiten häufiger Teilzeit und richten häufig auch ihre Karriereplanung stärker auf die Familiengründung aus. Außerdem ergreifen sie in statistisch bedeutsamen Maße andere Berufe als die Männer.

Die Zusammenhänge sind allerdings nicht so einfach wie bei eindeutigen Verboten. So kann man etwa fragen, ob die Frauen Berufe ergreifen, in denen sie weniger verdienen, oder ob in Berufen, die verstärkt von Frauen ausgeübt werden, geringere Löhne gezahlt werden. Wie sehen Sie das? Gibt es hier ein gesellschaftliches Problem, das gelöst werden sollte? Und wenn ja: Wer müsste es lösen? Was müsste geändert werden?

Große Unterschiede in Bezug auf die Rolle der Frau zeigen sich beim Blick auf andere Länder. So war es etwa eine große Nachricht, dass in Saudi-Arabien nun auch Frauen Auto fahren dürfen – in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Zwischen diesen Polen finden sich viele Abstufungen. Wie sieht es also international mit der Gleichberechtigung der Frau aus? Was wurde schon erreicht, was ist noch zu ändern?

Wie ist es zum Beispiel zu bewerten, dass sich in der Entwicklungshilfe Programme für Mikrokredite häufig ausschließlich an Frauen richten, weil das Geld dann nachhaltiger und direkter für die Familien eingesetzt wird? Das stärkt die Position der Frauen und erweitert ihre Möglichkeiten, knüpft aber natürlich auch an einen bestehenden Unterschied an und bestärkt ihn so.

In der Anthologie „Die großen Themen unserer Zeit • Autoren im Dialog“ möchten wir Auseinandersetzungen mit diesen und ähnlichen Fragen sammeln. In welchen Gebieten ist die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern bereits Realität, wo gibt es noch Nachholbedarf? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Wo sehen Sie Handlungsbedarf? Oder ist bereits alles erreicht, was erreichbar und wünschenswert ist?

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich mit einem Textbeitrag an diesem Vorhaben beteiligen. Wie immer können Sie die literarische Form Ihres Beitrags frei wählen. Ob als Essay, Erzählung, Glosse, in Form von Aphorismen oder Gedichten – wir freuen uns auf Ihre ganz individuelle Äußerung. Auch Erinnerungen, Erlebnisberichte oder Buchauszüge sind uns willkommen. Und natürlich können Sie Ihren Text um Fotos oder Illustration anderer Art ergänzen.

Ihre Teilnahme an der Anthologie ist nicht an einen bestimmten Textumfang gebunden. Ab einem Beitrag von fünf Druckseiten Länge beträgt die Teilnahmegebühr 48,79 Euro (inkl. Mehrwertsteuer) pro veröffentlichte Buchseite, für kürzere Beiträge gilt ein Staffelpreis[1]. Jeder Autor, jede Autorin erhält je publizierte Buchseite ein Freiexemplar und kann zusätzliche Exemplare mit 50 % Rabatt vom Verkaufspreis erwerben, solange der Titel lieferbar ist.

Einsendeschluss ist am 1. April 2019. Bis zu diesem Zeitpunkt können Sie uns Ihr Manuskript zukommen lassen, als Papierausdruck, als Datei auf einem Datenträger oder per E-Mail.


THEMEN, DIE BEWEGEN

Schwerpunktthemen der vergangenen Jahre waren beispielsweise:


"Wie verändert uns die Technik? Wie viel Freiheit und Privatsphäre wollen wir uns erhalten?"

(2018, ISBN 978-3-8280-3455-6)


„Gott und die Welt – 500 Jahre Reformation und Entwicklung des Islam in Deutschland“ und „Zukunftsmodell Familie“ 

(2017, ISBN 978-3-8280-3116-6)


„Eine Million Flüchtlinge in Deutschland: Was ändert sich? Wie schaffen wir das?“

(2016, ISBN 978-3-8280-3360-3)


„Wendepunkte des Lebens – Neuer Aufbruch, neues Glück!“

(2013, ISBN 978-3-8280-3155-5)


„Wut- oder Mutbürger? Welche Rolle spielen Bürgerproteste für eine lebendige Demokratie?“

(2012, ISBN 978-3-8280-3088-6)


„Das Alter ist ein Aussichtsturm. Alt werden in Deutschland – Würde oder Bürde?“

(2008, ISBN 978-3-8280-2660-5)


„Wird Gesundheit zum Luxusgut? Wie viel Solidarität können wir erwarten, wie viel Eigenverantwortung ist notwendig?“

(2006, ISBN 978-3-8280-2415-1)


„Die Flutkatastrophe in Südasien. Macht sie die Weltgemeinschaft sensibel für mehr Menschlichkeit?“

(2005, ISBN 978-3-8280-2224-9)


„Krieg im Irak. Wie viel Frieden ist heute möglich?“

(2003, ISBN 978-3-8280-1992-8) 

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